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Frohnatur

Einst gab ich einem nervenkranken Menschen, der intelligent genug war, den Rat, einen völlig Gesunden zu spielen. Er tat es, und aus der Gewohnheit wurde Gesundheit. Vielleicht wurden alte Bewußtseinsbahnen wieder eingeschliffen.

(Otto Buchinger. Gefunden in „Kleine Lese-Apotheke“, Aussprüche und Aphorismen. Hyperion-Verlag Freiburg im Breisgau. o.J.)

Diesen Trick habe ich in verzagten Zeiten ausprobiert und als hilfreich empfunden…

hartgesotten

19. November 1920 Liane de Pougy, Saint -Germain-en-Laye

Gestern ein Tag in Paris. Ich bin zum ersten Mal Metro gefahren. Es ist bequem, unterhaltsam, sparsam, aber man klebt förmlich aneinander, man atmet sich ins Gesicht, man fährt unter der Erde.

(Gefunden hier: Das Buch der Tagebücher. Ausgewählt von Rainer Wieland. Piper München 2010)

Hemmschuh

Kapsel

Notizen, abgeschrieben, weil …(eventuell fehlt ein Schreibanstoß):

 

über die Stränge schlagen

Jugendherbergen, die Herbergseltern sind speziell

die Sau rauslassen

narratives Gewebe

dysfunktionale Familie

Wolllädchen

Vokabelheft

The last time I saw Elvis. Buchtitel, musikalischer Tonus

Fachwerk

Fratzen, Unschuld, Schandfleck

diese handgeschriebenen Rezensionen, die in meiner Buchhandlung plötzlich in den Büchern stecken

Seniorexpertenservice, muss das sein

Kinder nachts einsperren

Zwillinge nach der Uhr

Tampons mit Wodka dran (stecken sich Jungs in den Hintern, soll schneller was bringen)

Der blaue Himmel enttäuscht mich heute; muss ich doch an den Fährmann vom Mittelrhein denken, der seine Existenz gefährdet sieht und weinte (in diesem SWR-Bericht).

Kassiber

november

 

Der himmel schneeschwarz,

und im teich beginnt´s

heraufzuschnein

 

Lautlos

 

Wie in uns, wenn wir ergrauen

 

(Reiner Kunze. In: Atem der Erde. Lyrik zu den vier Jahreszeiten. Hrsg.: Asta Scheib. Radius Stuttgart 2013)

Fetisch

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