Im Traum kaufte ich mir in meiner alten Lieblingsbuchhandlung, die inzwischen einer Heidelberger Bahnhofsbuchhandlungskette gehört, einen feinen, farbenfrohen afrikanischen Kaftan, hach, war der schön. Schwarzrotknallgelb. Und eine zahnlose, lachende Freundin kam, bewunderte das neue Kleidungsstück und wir eilten hinweg zu neuen Taten.

Schöner Traum trotz lockerer oder garkeiner Zähne.

Außerdem warnt meine innere Bloggerstimme: Du postest immer so artige Sachen. Kultur und Leben, eben. Weniger hautnah oder spritzig und von einem winzigen Gladiatorfetzen blieb mir ein sich in Todeswindungen krümmender Tiger und die Worte:

Dein Sohn schrie wie ein Mädchen, als wir ihn ans Kreuz nagelten und dein Weib stöhnte wie eine Hure, als wir sie schändeten, wieder und wieder… (Hätte ich mir doch die Ohren zugehalten, am Fernsehguckraum vorbeigehend…)

Nun hänge ich die dicke, lustige Weihnachtsengelfrau ans Fenster und den Stern aus Birkenrinde vom Alzeyer Töpfermarkt.