Heiße Tage an versiegenden Waldbächen, man schleppt sich. Hitze tötet Kleinstlebewesen, nimmt Bergforellen den Lebensraum,während Arnikasalbe bei kleinen Malessen hilft. Man hüpft in seinen goldenen Waldwanderschuhen, hin zum Handkäsausflugslokal, wo schwitzende Hundeherrchen lockere Lieder probieren. Apfelsaftgoldgrube. Die Gurrtauben haben sich verkrochen, die Motorradfahrer möchten sich nackig machen, dabei Hessesätze sprechen. Noch ein bisschen aushalten, dann kommt Regen. Der rauscht so anders nieder wie vor fünfzig Jahren, beinahe als Trockenpuder mit Hageleffekt.

Der dickwanstige Heubauer sinkt darnieder, ein Hitzschlag nötigte ihn dazu. Die Dirndlmägde springen herbei mit diversen Defibrillatoren und einem Aspirinwässerchen.

Die freie Frieda, wie immer unterm Zwischenortsholzkreuz sitzend, betet extra laut und zeigt ihre blutigen Hände.

Frei erfundene Szenen, als Kind kindlich staunend erlebt. Natürlich ohne das medizinische Hilfsgerät, das es damals noch nicht gab.