Dann doch nochmal in Marbach gewesen. Der Mann wollte so gerne die Enzensbergermaschine anwerfen. Das tat er in seinem Spieltrieb einige Male und fotografierte die Ergebnisse, jedesmal neue. Das Herumspazieren in einer Ausstellung, die was mit Zeichen und Codes zu tun hatte. Alles ohne Dresscode, wir waren lässig drauf, obwohl es keinen Kaffee gab, auch nicht im Schillerhöhengasthaus.Überall ist Personal weggelaufen. Der Neckar unten gurgelte matt und träge. Brackwasserdüfte. Auf dem Radweg die unermüdlichen Muttis und Vatis.Zurufe. Mach gschwind – und so.

In Stuttgart am Waldrand an massig Sportstätten und einem Freiluftbad vorbeispaziert. In der Dämmerung kam aus dem Kletterpark eine herbe Glanzanzugsdame und warf sich auf ihr Motorrad.

Beim Essen immerzu Wespen, jedoch am nächsten Abend bei Vincent Klink war keine, nur er lief herum und war ganz strubbelig.

Das Essen wie stets köstlich, am Rande des kulinarischen Wahnsinns. Die Tischgespräche drehten sich um Lebensbilanzen. Dermaßen ausgeruht und satt kann man dergleichen mal wagen. Vielleicht sah es uns der Stuttgarter Hutzelmanntaxifahrer an, diese vorigen Gesprächsthemen, jedenfalls schaute er langbärtig und weise.-