Was lag bei der Mutter rum:

Versteckt unter Sofapolstern die Illustrierte „Quick“ – wir sollten die nicht lesen, und doch erfuhr ich fuchsig großartig erstaunt, so mit 12 oder etwas früher, dass es etwas wie Orgasmus gibt. Danke Quick.

Anders gelagert lagerten da Stapel von Burdaheften, die Schnittmuster für damenhafte Sommerkleider. Die Mutter schneiderte ja. Dazu abonniert eine Hausfrauenzeitschrift namens „Ratgeber für Sie“, oder so ähnlich.

„Jagd und Hund“ war gestapelt beim Großvater. Immer fand das Kind darin etwas zu lesen, es las ja alles.

Bei mir gab es später „Twen“ mit wunderbaren Fotos, „Bravo“ mochte ich eher nicht. Noch etwas später dann die „Courage“, so wahnsinns-anders-fraulich. Die „Emma“ eher nicht.

Studentenheftchen, Schülerzeitungen, das war so dazwischen.

Meine Liebe zu den illustrierten Magazinen hat sich gehalten, auch, wenn ich so einige nur noch online lese über meine Bibliothekskarte.