Frollein, vielleicht etwas weniger sich durch die Urlaubsberichte irgendwelcher Leute fräsen, weniger Traumheulerei, spielerischer das Restleben angehen. Die Stunden vor den Spiegeln auf Sekunden reduzieren, was sollen Lidschatten und Nasengepudere in diesen Zeiten, höchstens ein chinalackrotes schmales Tuch übers schwarze Gewand. Der Kontrast wirkt aufregend und nun zeichnen wir das wunderfeine Habichtskraut und quellig vorsprudelndes Wässerchen.

Diese Tage erinnern mich an frühere Pflaumenkuchengelage mit Wespenansturm und Sahnestippchen. Mit Zuckerzange leicht knirschend die braunen Würfel aus dem Porzellandeckeldöschen heben, zum Kaffee geben oder überm Kuchen zerbröseln. Lachen und erzählen von Gatteneigenarten, die Damen kreischen beinahe gefährlich proseccofüllig sprudelnd auf.

So war das -und ach, der wilde Wein beginnt mit Farbe zeigen!