Ganz winzig war da ein Kindchen mit seinen Eltern neben uns im Restaurant. Es wurde von den jungen Eltern gewaltig zart und lieb betreut. Was sein kleines Mündchen rausbrachte: „Eis! Eis!“ – Es war schön anzuschauen, richtig unabenteuerlich.

Wäscheleinen betreffend las ich irgendwo, dass Frauensachen nach innen gehören, unsichtbar gemacht mit Handtüchern im Paisleymuster und tulpigen Männersocken.

Ich zelebriere Lustlosigkeit im Eilverfahren:

Kaum noch Bücherhandel (übrigens im Ortheil-Blog zu lesen, wie man dezidiert für eine abgesoffene, feine Buchhandlung spenden kann für den Wiederaufbau!) Siehe Blogroll.

Zimmerpflanzenreduktion nach und nach

Kaffeekränzchen weichen Einzelbesuchen, größere Gesellschaften eh nicht mehr

Mein Unwille, Manuskripte anderer Menschen korrigierend und Kommentare abgebend durchzulesen

Allmählich drüber in Entsetzen geraten, ein paar an einer Hand abzählbare Freundschaften schroff beendet zu haben, was hat mich da geritten, verdammt?!-

Aus meinem Kopf steigt wie bei manchen an Pfingsten der Heilige Geist ein riesiges Fragezeichen.

Meine Beobachtungen an der Baby-Eis-Kleinfamilie haben mich da wohl hingeführt…