Im Traum ein wildes Gesuche und eine heftige Abspracheverzweiflung. In einem dumpfen Vielmenschenschwimmbad befand ich mich, und über allem fand in einem Glaskasten eine engmenschige Wildparty statt. Keiner wollte meine Empörung darüber zur Kenntnis nehmen, die suchten alle das Wasser in ihren teils schrägen Badeklamotten.

Meine Empörung, sogar im Traum, sagt mir- oh weh- dass ich schon schwer was verinnerlicht habe. Ich möchte das nicht! Weiterhin wilde Feierei und freies Hinausschwimmen selbstverständlich und herrlich finden, auch im Traum!

Dazu was aus dem Arche-Literaturkalender 2021 von Tania Blixen:

„Menschen, die während des Schlafens träumen, kennen eine besondere Art von tiefer Zufriedenheit, die nicht zur Welt des Tages gehört, eine völlig passive Verzückung und Leichtigkeit des Herzens, süß wie Honig auf der Zunge. Das eigentlich Faszinierende dabei ist das Gefühl einer unbegrenzten Freiheit, das der Traum hervorruft. (…) Nicht an dem, was er träumt, hat der Träumer Vergnügen, sondern daran, dass alles geschieht, ohne dass er sich im Geringsten dafür anzustrengen braucht, und eine Einflussnahme unmöglich ist.“