Doch wieder mit Roman ins Bett. Kurzgeschichten und Sachsachen gehen tagsüber, nicht in diesen Grauburgundereierlikördämmerstunden.

Im Roman springt jemand siebzehn Mal dem Tod von der Schippe, wie man so sagt. Irgendeine Zeitung schrieb zu meinem Nachtkästchenbuch:

„Maggie O`Farrell macht eindrucksvoll bewusst, dass wir nur einen Wimpernschlag, eine falsche Entscheidung vom lebensbedrohlichen Moment entfernt sind. Mitreißend!“ Buchtitel: Ichbin. Ichbin. Ichbin.

Ansonsten freue ich mich über die zahlreichen fantastischen Tagesworte, mitunter von lieben Menschen, die sonst lediglich „liken“. Schön!

Und ich denke an Ochsenklaviere und Wackelbrücken, an Traumfetzen von der Antiquitätenfrau im wilden Tal und der Quantenphysikprofessorin, mit der ich eine Nacht verbrachte damals am Hasenberg. In echt.