Dunkelblaues Unterhemd, Blauinsichblaustreifen auf der Wochenanfangshose, erfrischtes Gemüt nach gutem Schlaf und Bewunderung der wilden Jedermannschauspieler mitsamt der irren Kostümschaft.

Unterm Nussbaum lange sitzen, aus Kieselsteinchen vom Rheinufer nicht Steinmännchen bauen, sondern eine Art Mäuerchen wie sie irische Landstraßen säumen.

Ein altmodisches Lineaturunterlegblatt betrachten: das Papier hat von selbst einen gelblichen Ton angenommen, funktioniert aber noch.

Kalenderblätter sind gewechselt, sowohl bei den Monatskalendern als auch bei denen für jede Woche. Die neuen werden angepeilt, bevor es Lebkuchen im Supermarkt gibt. Was wird mit dem Literaturkalender über New York? Man wird so tun oder schon getan haben, als wäre nix. Manchmal schaue ich die Webcam vom Times Square: verhältnismäßig unbelebt, mehr Fahrräder, keine Touristen. Dann doch lieber Wildschweine in Ungarn oder Zigarrenraucherinnen auf Kuba.