Diese brausenden Augusttage. Keine Koffer packen, ganz was Neues. Außer vielleicht Ende des Monats ein bisschen. Zwischendurch eine Bühne. Zwischendurch grinst das Seuchenpersonal herüber, kleine Kinder patschen durch ausgelatschte Zimmerbrunnen, keine will Apfelmus bereiten. Sie hängen in Trauben von den Bäumen, fallen runter, stellen sich als Fallobst vor. Der Betriebsrat versteckt sich in alten Höhlen, in denen sonst berauschte Leute zappeln, die Yogafrau schreitet vornehm durchs Gelände. Vertrocknete Damen tragen gerne Goldschmuck, vielleicht befeuchtet er die Angst vorm gänzlichen Absterben. Wenn schon der Alfred tot ist. Er wollte doch noch `ne Runde radeln. Zum Glück ist das schwere Elektrorad nicht auf ihn geknallt.

Eine Schülerin erzählte mir mal, dass der Opa, bevor er tot da lag, noch den ganzen Hof vollgekotzt habe. Sie schüttelte sich.

Eine andere berichtete von ihrer Mama, dass die sich immer wieder Traubenzucker auf den Handrücken streue und den mit der Nase hochzöge.

Zögerlich treffen Erinnerungen ein. Manchmal brutal, wie gestern beim Lesen des Magazins der Süddeutschen: Bericht über zwei mutige Schwestern.

Am liebsten über die Stirn wischen und Schönes tun …