Bei „wulstig“ fallen mir Finger und Genick meines Klavierlehrers ein. Klein und sehr dick war der Mensch, cholerisch brüllend gegenüber seinen Nichtübeschülern. Seine große, kühle Nordehefrau schwebte in den Raum, reichte ihm Zitronenscheibchen, mit denen er sich den Schreischweiß abwischte. Wieder draußen, aß die Dame das Gebrauchte eventuell, wer weiß. Statt immerzu „Wiener Blut“ und Sonatinchen hätte ich so gern Boogie-Woogie gelernt und Blues, Fetzelchen von Rythmus derselbigen Stücke. Er schimpfte diese Wünsche runter, als müsse man sich schämen…

Noch nicht alle Hoffnungen ins schwülstige Wulstnarbentum vergraben. Wie sagt man hier: Alla hopp!