So langsam träufelt eine Art Sommer rein mit Rosenduft, Gartenrotschwänzchen und einem großen Wiesenchampignon.

Die Wäsche flattert im Wind. Ich lasse keine einzige Sau raus.

Draußen klopft die Pedanterie an die Tür, mag mich zum Marschieren im Westerwald holen. Nix da. Im Mai bin ich unbescholten und bunt, ziehe nicht, wie noch im April, ängstlich die Schultern hoch. Gehe lässig mit knallrotem Tuch vor dem Mund ins Edelfresserchenörtchen, um dort weitere Gegenmaßnahmen zu erörtern. Denke an Mendocino und Ricottatörtchen. Sogar von Goisern hat ein Buch geschrieben. Hörst ès nit, von ganz weit weg, das klamme Zartecho des toten Dr. Innsbruck?

Manche künstlern wie verrückt, das will ich …