Lieber keine abstrusen Gedinge ausdenken, lieber uralte Bauernhaus- oder Kneipentüren betrachten, Schneewege gehen, reine Krokantenlüfte schlürfig in die alten Lungen saugen, einmaligen Dachlawinen ausweichen, an den korrekten Herrn denken, der einem in aufregenden Wechseljahresjahren Eskapismus diagnostizierte, wo es doch so viel Schlimmeres gab.

Liebend gern fein ziseliert Texte ins chinesisch schwarzrote Notizbuch übertragen. Die Worte, die man einst sammelte: Grottenmetzger, Wichtigkeitsfloskler, Ufointendant, Matronenkrabbler, Zehrrinnerin, Zitzografin und Artefaktenköchin.

Und da, ein Ausspruch irgendeines alten Schauspielers: „Wir alle haben eine Wunschecke in unserem Kopf, die mit unserem Partner nichts zu tun hat. Aus diesem Bereich unserer Fantasie kommen wesentliche Antriebe-und unser Geheimnis.“

Der Literaturkritiker lernte den Dichter als Nachtportier in einem Hotel kennen, nun hilft er, dessen Lyrikbändchen an die Leute zu bringen. (Denis Scheck über einen liebenswerten Herrn namens Walle Sayer und das Buch „Mitbringsel“)