Beim Koch in meiner Blogroll gibt es wilde Hasen mit Blutsoße.

In der Zeitung stand wie immer das Elend der Welt, kaputte Vordächer oder Promisiebenlinge, keine Plätzchenrezepte, Asiatennagelstudios, Fremdlinge, Wanderer ohne Lenkrad, unbesonnene Glühweintrinker, Nikolausgläubige, Berge von Zeugs. Drei Jahre später an den Sonnenstränden von Ghana, meterhoch.

Einer der im Garten hängenden Meisenknödel hat ausgetrieben, sieht aus wie eine grüne Frisur, seltsam.

In der Generation unserer Kinder um die Vierzig häufen sich Trennungsgeschichten. Wir beobachten von neuer Warte aus, mischen uns nicht ein, stehen für Nachfragen zur Verfügung, bemühen uns, obwohl es im Geiste juckt, unparteiisch ums Kühlbleiben. Wie bekannt uns manches doch vorkommt. Es geht so oder so aus. Hoffentlich ohne Tote.

Ich trinke nach Limnologenrezept aufgewärmten Milchkaffee, sehe draußen den Dorfsäufer umeinander ziehen, desssen Vater noch diesen Bluesmantel anzog, waren die Depressionen zu scharf über ihn gebrutzelt. Einen Camelcowboyhut hatte er nicht, dafür sein Sohn die Bauernkapp.

Früher hatte man Stil und die Jaggerzunge überall aufgeklebt.