Sonnenschein ließ unsere große Lärche beinahe in Gold leuchten, ich fühlte mich so echt daheim. Der Komposthaufen roch nicht mehr, es war wohl ein Fröstchen drüber gefahren, hatte die oberen Faulsachen verwandelt in kompostliches Frühspätherbstwerk.

Immer noch tauchen traurige Elternlosgedanken auf, auch ungute, die vom Westerwald, die von der fingierten Fußwarzen-OP, an der ich gefährlich nachträglich gedanklich doktore…

Im Laden nach dem feinen Magazin „flow“ gegriffen, diesmal voller Weihnachtsgedöns, also nein.

Die Träume scheinen bereichert von molligen Autofahrten, nie ziellos, eher in Sankt Peter Ording herum, dorthin begleiteten wir mal urlaubend den mittleren Sohn in die Fußballschule von Jimmy Hartwig, lange her, sehr abenteuerlich. Unser Biesthund Idefix rannte einer Mitgästin am frühen Morgen über Kopfkissen und Gesicht, was die leicht vornehme Dame doch sehr erboste.

Draußen standen die Norddeutschkühe, guckten großäugig zum kläffenden, aber ängstlichen Idefix.

Man muß das Leben tanzen, meinte Friedrich Nietzsche…