Die Tasche mit dem Fellchen drin ist es nicht geworden, wohl aber schönes Treffen und Gespräch mit dem Sohn im neuen kleinen Cafe, in dem man auf der Lederbank eines halben Autos sitzen konnte. Gegenüber ein seriöses älteres Foto von Gina Lollobrigida und ein anderes mit bunten, typisch italienischen Rollern. Das Pobuch ist es wohl geworden und noch ein schönes für Eltern und Großeltern über das Vorlesen.

Die panikattackenartige Beflissenheit und das Chaos der Cafebetreiberin verhießen nix Gutes, doch wer weiß. Später klingelt eine mir bekannte Dorfleidende, sammelt für die Kriegsgräberdings, und weil meine beiden Onkels auch dort befürsorgt werden, gebe ich ein bisschen was. Der eine liegt in Tunis begraben, der andere in den Tiefen der Nordsee vor Norwegen. Da kommt keine Fürsorge hin. Beide waren in ihren frühen Zwanzigern, als sie starben. Die Eltern gingen daran kaputt, am Heldentod (wie das deklariert wurde).

Die Sinnfrage kommt auf, auch beim Gang durch die Tingeltangelfußgängerzone.

Ja. Nun?

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