Gesellschaft für Bipolarwesen gibt es und die Hostavereinigung, unzählige Themen minimal abgedeckt. Wie mundet ein Bauernbrot mit Tomatenscheibchen, wie riecht die Katzenminzenrosendekoration, wie fühlt sich ein fauler Quarkauflauf an oder die bealgte kleine Rüsselgießkanne von innen?

Meine „Königin der Nacht“ blühte offen protzig bis zum heißer werdenden Vormittag, machte dann schlapp wie ein müder Begatter; ich gehe rüber zu der erstmals seit zehn Jahren Heimstatt hier Knospen zeigenden Kaffeepflanze, erworben bei einem Basar des Botanischen Gartens in Mainz.

Der Versuchung nicht erlegen, weiche Handtücher zu haben nach Trocknertrockengang, nun eben diese härter schrubbelnden Freitrockendinger. Zu irgendwas muss diese Brüllhitze gut sein.

In anderen Blogs lesen von anderen Verzückungen. Die Migräne- und Insektenshows nicht so mögen, lieber Martinierwähnungen und künstlerische Schaffensprallexplosionen.

Einer vermeldet, dass Rügen voll ist mit Leuten, er trotzdem Geheimes fand: https://tokaihtotales.wordpress.com/

Leseneugierlust in einigermaßen kühlen Dickwandräumen.

Eine Airport Library fand die Geschäftsreisende auf dem Flughafen Amsterdam, das sollte Schule machen, bevor die Fliegerei eh aufhört.

Und neu erschienen ist dieses hummelige Wörterbuch über Grimmworte von Peter Graf endlich als Taschenbuch, wobei mir das liebste Wort daraus, schon im Radio gehört, „Besuchsameise“ ist.