In seinem winkligen Buchladen besuchte ich den Morgenmanteljimmie, lange her. Er dachte recht linksgeschraubt daher, äußerte sich wenig vorsichtig und konnte weder Golf spielen noch Ski fahren. Privat schnellte sein Bademantel schnell mal auf, nachdem er das „Bin kurz weg“ – Schild an die Außentür gehängt hatte. Die Barbara war wieder bei ihm, wusste ich und ging kurz flöten im Töpferladen. Wenn das Schild weg war, raste ich meine bestellten Bücher abholen, während Barbara ihre Röcke ordnete und es leicht sumpfig roch.

Seinen Literatenmantel mochte ich nicht testen, lieber die wildwüste Freundin auf die Matratze werfen und durchkitzeln bis zum Morgengrauen. Sie las die „Emma“, ich die „Courage“, so hatten wir es gemütlich, kicherten über die Haschbubis am Waldrand, die ihren geplagten, armen Förstervater mit Motorradwaldjagden bis zur Weißglut ärgerten.

Aus allen ist nix geworden, die eine ist sogar schon tot.