Da habe ich mir ja ein hübsches altes Buch gekauft, in welchem ich grad das Kapitel über „Eidetik“ las. Letzter Satz: …in uns ist gottseidank immer noch ein Rest Innerafrika von damals.

(Das Buch ist von einem Paul Fechter: Kleines Wörterbuch für literarische Gespräche)

Vorm inneren Auge turbulenzen die Bilder vom gestrigen Tage, dieser Spaziergang mit dem Weißwollhund, der immer, wenn wir auf Dorftiere treffen, sehr unbeteiligt schauen kann. Die Lamas, die afrikanischen Ziegenschafe, andere Hunde…

Der Dorfsäufer kam vorbei, der adrette Nachbar, meine Schwester staunt, dass ich so viele kenne. Nach so  vielen Jahren hier kein Wunder.

Der früher immer mit dem langen Trench und dem Riesenschlapphut ging und alle wussten, der hat wieder seine Depression, der hat sich nun gänzlich zurückgezogen, geht nicht mehr raus aus seinem kleinen Wuselhäuschen. Der mit der Halsbandziege ging, lebt im Heim, dafür toben Kinder aus fernen Landen auf den Wegen, atmen sicher unwissentlich Weinbauspritzmittel ein, fahren mit dem Bus in die Schule, sind manchmal so schön wildlustig unbeschwert, und…Was könnte man noch …ach.

Auf Aprilscherze jedenfalls keine Lust.

Ach ja, diese wunderbaren Dinge angeschaut:

Bilder und Objekte – Inge Hahn