„Folge deinem Herzen, auch wenn es dich vom Pfad ängstlicher Seelen wegführt.

Verhärte es nicht, auch wenn dich das Leben einmal quält, denn es gilt nichts außer dieses:

DAS LEBEN ZU LIEBEN!“

(Wilhelm Reich, gefunden im aktuellen Waldviertlermagazin GEA)

Der doch so pralle Spazierfrühling zieht manchmal mit dumpfer Wucht seine Unwuchten über mir zusammen. Leicht versteinern, nicht fühlen, den Lebenshunger mit Zeug betäuben. Warum eigentlich? Woher soll ich das wissen, selbst die Wiesenzwerge und Hexentanten heulen nur kurz und verraten nichts. Der geltungssüchtige Hochneurotiker, der ein Säckchen Grillkohle in der Hand schwenkte und die Kassiererin im Supermarkt voll schwätzte, hat`s auch nicht schlimmer. Der Enkel sieht irgendwo auf einem Plakat einen Treppenlift, begeistert würde er das Ding erkunden, wie wir damals diese Kängurusprungstiefel oder die Rollschuhe mit Raketenmotörchen, die ausgedachten.

Entwarf und baute Wilhelm Reich nicht sogar irgendwelche Lust- und Orgasmusmaschinchen? Der war auch so einer…