Am 23. Januar hat die Markgräflerin (neu in meiner Blogroll) etwas erzählt über eine kleine Menschengruppe, die schöne Alkovenbetten in ihren Stuben hatten. Und was sie sonst noch taten.

Noch nie vorher was davon gehört.

Im Teeeckchen meines Lieblingsstädtchens die Bezeichnung eines minzigen Kräutertees gelesen: Beduinenschreck.

Bei Kälte und leichtem Industrieschnee einen Kurzbummel unternommen. In meiner guten Buchhandlung das Kochbuch für die kleine alte Frau gekauft.

Im Kaffeehaus am Tisch mit zwei alten Damen gehockt, die sich über das Fensterputzen unterhielten. Die eine mochte das nicht, eigentlich auch nicht drüber reden, die andere beharrte eifrig sauberfräuisch auf häufiges Reinigen der Scheiben.

Nichts Besonderes passiert, und doch für mich neu, dass ich an einem Tisch die Dazugesetzte war und mit denen ins Gespräch kam. Das vermeide ich ansonsten, weil ich „mei Ruh habbe will“- also über den eigenen Schatten gesprungen bin.

Von der absonderlichen Einzelgängerin zum Schunkellieschen ist es allerdings noch weit.-