Schlittengeröll

 

In der Kindheit

Duftete abends der Schnee,

Und heimliche Schlitten

Rauschten durch Lampengeflock

Mit lieblichen Frauen

Und kicherndem Narrengeröll.

 

Nächtelang trabten sie hoch in den Wäldern,

Lockten die Träume

Mit raschelndem Lied.

 

(Albin Zollinger. In: Wie die weißen Flocken fliegen. Schnee-Gedichte. Ausgewählt von Alexander Kluy. Reclam Stuttgart 2011)