Erstmal streichelte er seinen kleinen Kindergartenfreund im lächelnden Gesicht, dann zockelte er gemächlich zur Glückskatze, blieb lange stehen am alten Haus mit der Bröckelmauer. Fühlt sich wunderbar mürbe an, winzige Mauerstückchen wegzubröseln, gucken was darunter ist, vielleicht rennt ein letzter Ohrenkneifer hastig davon. Der Enkel sitzt bei mir in der Stube, hat sein Nikolaushäuschen ausgepackt, schnuppert, sagt, es rieche merkwürdig. Nach was? frage ich. Er : „Nach Wand!“

Nach Fuß, nach Wand…

Zeigen, wie Paare sich fühlen, versucht diese Fotografin darzustellen:

https://www.lensculture.com/projects/34384-us-alone

Eine Zeichnung der Ludwigshafener Hack-Museum Ausstellung lässt mich lange schauen (Denkanstöße en masse):

http://www.wilhelmhack.museum/ausstellungen/aktuelle-ausstellungen/autofiktionen-zeichnung-der-gegenwart/

Wenn da eine Wand wäre, wie diese wohl röche? (sagt man das: röche?)