Heute früh:

versehentlich in einen Kaktus mit Widerhäkchenstacheln gefasst

mich leicht überschminkt für den uralten Mann gegenüber; dort ein für uns abgegebenes Päckchen abgeholt (diese amadings-Jüngelchen müssen mit recht schrottigen Autos rumfahren)

in einem Kurt-Marti-Bändchen über Alterssachen gelesen (Heilige Vergänglichkeit)

die neue Schokoovomaltdings ausprobiert in heißer Milch, verheißungsvoll hat es gemundet.

einem geraten, sein nasses Handy über Nacht in eine dicke Schicht Reis zu legen; bei meinem hat es mal geholfen.

eine sommerliche Geburtstagskarte an meine alte Cousine geschrieben. Tännchen drauf und Weidenröschen, vielleicht erkennt sie ihre alten Lieben!

mich bedankt für ein echtes Herzensgeschenk, fast aus dem Saarland!

Frau Dr. Marinanne Koch zugehört, die immer noch prima Beratschlagungen erteilt in einer Bayern-2-Sendung

wieder mal festgestellt, wie es mich schüttelt, wenn im Netz so viel gedrückt und feste umärmelt wird zum Trost

unseren alten Freund betrauert, der mit Parkinson und seiner Frau damals nach Spanien ging und beim Abschied arg weinte

geträumt vom blöden Ex meiner Freundin, der überheblich darüber befand, wie ich meine Bücher angeordnet hätte, nämlich gar nicht (mal mit meinem Traum-Ich schimpfen!)

an unser letztes Au-pair gedacht, und wie und warum deren Mutter sich weigerte, Deutsch mit uns zu reden, obwohl sie es konnte.

Der alte Mann von gegenüber hat fältchenübersät in meine leicht geschminkten Gewitteraugen (oder wie nennt man die?) gelächelt und gesagt: Wozu sind denn Nachbarn da!