Schmal halten sie sich nicht, meine Träume. Da wird in erdig wüstigen Szenerien gesucht, geschwitzt, geturtelt, da werden Lumpen königlich präsentiert und dienstbare Geister geben schnell ihren Geist auf. Die Tochter ertrinkt dann doch nicht, obwohl ein Ochsenhai in Florida ihr Bein streifte, der Sohn schlingert mit dem Herbstmotorrad, aber nur ein bisschen.

Die Freundin erdreistet sich immer weniger, mir am Telefon Vorträge über historische Örtlichkeiten zu halten, obwohl ich nur eine einzige Profanfrage habe. Derweil explodiert im Hintergrund ihr Gaskochherd und ihre Waschmaschine fetzt Begonien und Petunien durcheinander.

Für mich unfassbar, dass meine Eltern, die sich jung in Fichtenwäldern an der Hand hielten, nun auf dem Waldfriedhof geascht beisammen liegen.

Das geht mir so zu Herzen, dass ich nur noch flüstern kann: nein, nein, nein, niemals, nein, aber wenn doch…nein, nein, nein!

Beschwipst fuhr sie einst mit ihrem kleinen Auto namens Rita über die alten Eisenbahnschienen. Hängen geblieben eilten starke Herren herbei und hoben das Autochen hinweg. Sie krümmte sich vor lachen und holperte nach Hause.

Er sprach in nassen Gartenhütten mit farbigen Kaffeetassenzuhältern übers wöchentliche Einkommen von heißen Puppen.

Was für ein Paar das war!

Die Tochter bekommt noch nicht mal als Nonne ihren Körper voll auf taub gestellt, die erdige Resilienz sprudelt und will lebendig sein. Höchstens für immer.