Der Pensionistenclub aus Krümeldorf will mich aufnehmen. Eine Leserbriefbösrentnergruppe will das nicht. Eh entfleuchte mein Interesse an den Zeitungen. Mein Hirn zelebrierte eine zeitlang Aufnahmestopp. Zitternd verkroch sich der Körper unter Streicheldecken unter Mitnahme der gepunkteten Apothekenbettflasche. Und murmelte davon, dass es eventuell nie mehr regnet.

Im September 1942 ist ein junger Verwandter, betitelt als „Landser“ an einem Fluss namens Terek gefallen. Mein alter Onkel schenkte mir zwei Pappkästen, dunkelbraun, mit Fotos und Dokumenten, auf dem einen steht: Für den Fall, dass wir eine Heimkehr erleben dürfen. Da sind Grundbuchzeichnungen auf fast zerfallendem Pergamentpapier drin und Fotos mit nicht erkennbaren Steifmenschen drauf.

Ablenkendes hat Hochkonjunktur, z.B. mit vielen Leuten dieses Wortspiel…: Sarg – Großmutter – Rattenfänger – Rabauke – man kommt bei „hoffärtig“ an, und es beginnt eines mit schrägen Wörtern wie Scharmützel und so.

Den Fokus nicht weiter auf die Altvorderen richten, lieber auf die Kinder, auf neue Pläne, auch wildunsinnige, das Lahmarschblut in Wallung bringen, sich vom Pfeil aus der Zukunft (wie Herr Ärmel in einem Kommentar gestern den Tod benannte) anzielen lassen.

Die Schönheiten des Lebens nutzen, beinahe könnte ich hüpfen und tanzen. Die Aussichten sind gut.