Dazu kam es: ein Musikvideo nach dem andern reingezogen konsumieren, sich dazu wiegen oder in der Hüfte zucken, am Ende heulen, weil die beim Flashmob den Nabuccochoral so gutmütig und heilig singen, sich bremsen mit dem Eierlikör und ein Buch lesen, in dem ein alter Wissenschaftler sich absichtlich zu Tode dürstet.

Von einem elektrisch angetriebenen Fahrrad geträumt. Geschrumpft war es und lag in einem grüngelben Osternestchen. Suchen musste ich, dabei über von Dreck starrende Fußabnehmerlumpen steigen und mit den Egerländer Musikaten seltsame Marschlieder singen. Das Essen wurde mir serviert und war nur Patisseriezeug, fett glänzend, Sodbrennen im Gefolge, so stark, so bitter heftig.

Keine Musikfilmchen mehr. Dran denken, wie man in die Stofffetzchenkiste greifen durfte und sobald eine Erinnerung erfühlt wurde, etwa der Stoff von Omas Kittelschürze, das Stück rausholen, an die Stellwand heften, dazu einen feinen Erinnerungszettel vollschreiben und ihn nebendran befestigen.