Die Supermarktparkplatzbuschansammlung raschelt mit ihren vertrockneten Blättern. Ein alter Mann hält eine jüngere Frau mit Symptomschilderungen vom Tätigwerden ab. In ihren Augen sichtbar die Überlegungen: wie sich loseisen ohne den stabilen Jammermann zu brüskieren.

Soviel Zeug kann man kaufen und jetzt schon die kaputten Plastikkörbchen im Ozean treiben sehen.

Ich will zum Weidenkorbflechter gehen. Einen gibt es noch in den Rheinauen. Korbweidengebiet.

Hothugomixgetränke will ich nicht, auch keine Billigwurst mit Schneeweißchengeschmack, grillfein.

Beim Wäsche aufhängen schräg auf eine Nacktschnecke getreten. Die sah dann aus, als wäre mein kleiner Zeh rückwärts in Glibbergelee gefallen.

Ein alter Mann in Jerusalem sammelt in Garagenräumen Bücher von verstorbenen Juden aus Deutschland. Immer mehr werden es. Er tut es, damit sie vorerst nicht im Müll landen, die Goethes und Grillparzers und Lagerlöfs. (Link dorthin im ersten Kommentar!)

Man meint, die Kultur stirbt.