Immer das Abseitige. Lieben das Dasein auf der Welt, lieben das Wetter mitsamt der Manchmalunbillen. Die alte Schulfreundin und zufällige Begegnungen. Wenn einer mit schleppend gewordener Stimme anruft, sich bedankt und voller Überraschungsfreude das auf dem Buchmarkt für ihn gefundene Buch lobt. Sein Schulkamerad hat es geschrieben, ein Mundartvagabund von der schrägperlenden Sorte Mensch.

Kaum hat sich der Frühling verzogen, rauschen und brausen die Riesenerntefahrzeuge vorbei, auch in der Nacht. Der Erntegeruch liegt in der Luft, früher doch erst im September?

Kartoffelfeuer kurz nach Pfingsten, auf dergleichen ist kein Verlass mehr. Der Gatte bekam in einem Maklerbüro Vanillekipferl angeboten. Ich sag`s ja.

Der Geruchssinn verabschiedet sich ein bisschen, was in manchen Fällen fröhlich stimmt. Aber ach, was habe ich früher so gern an meiner Unterarmsommerhaut gerochen. Dieses leichte Verbranntintimduftding zwischen den Goldhärchen. Und küsste es und nuckelte dran. Der Moralistenoberlehrer guckte fragend: Darf man sich denn selber kosen?

Der Lotterschluderchaot war hingerissen. Schleuderte sein Langhanshaar überm Linseneintopf, ausführlich. Seine lockeren Argumente erzählten von Wittgenstein und Ludertum.

Ich aber liebte meine Handkäsfreundin. Auch, weil sie so nach Zwiebeln roch und mit ihren Zwillingen am Boden kroch.