Das Buch, aus dem ich eben zitierte, ist ein sehr schönes Sicheinsuhlbuch. Das Wort „Wigwam“ stammte da heraus. Es geht um mindestens zwei Gärten, die Arbeit mit den Pflanzen, die Mitgärtner der Parzelle in London und um Kinderheime mit üblen kinderfeindlichen Vorkommnissen. Therapie mit Heultaschentuchkästchen im Behandlungszimmer, wenn`s mit den Pflanzen nicht mehr reicht.

Wenn einer hervorragend gut beschreiben kann, was ich nur zu gut kenne, reißt mich die Lektüre von der Sommerbank am Haus. Ich laufe durch den Garten mit Klammerameisen am Fuß, suche die sonnenfarbenen Studentenblumen, knabbere am schwülen Sauerampfer und koch mir frische Pfefferminze. Natürlich erst nach dem Abschütteln der metallisch grünen Käfer, die nur dort krabbeln.

Ein neues Kind nascht an den süßfetten Himbeeren. Der Enkel hat nach eigenem Entschluss einen Haargärtner seine Sommerfrisur schneiden lassen. Nun soll der lange, blonde Zopf in ein Sondersamtkästchen zur geduldigen Aufbewahrung.

Sommernachtserfahrungen. Stechmücken fliegen bei Dunkelheit weiter. Kafkastubenfliegen nicht.

Frohgemut zur Gartenbank schlendern, das Wurzelschlagbuch will zu Ende gelesen werden.