In der Autowerkstatt, die wir wegen Nähe zu einer neueren unliebsamen Partei nicht mehr beehren, standen wir letzte Nacht am Schalter, um unsere eigene Schlachtung zu beantragen. Die machten das so nebenher. Sorgfältig und ohne weiteres Tamtam. Zu Bedenken gab ich dem Manne, dass wir uns noch gar nicht von unseren Kindern verabschiedet hätten. Oh, das wird eine traurige Sache, meinte er. Und gerade, als das große Heulen  beginnen wollte, war der Traum fertig. Schnitt und nix mehr.

Es geht makaber zu in meinem Schwarzhumorhirn, besonders, wenn es ganz ohne Aufsicht nächtens lungert.

Was für nette Themen es doch zu träumen gäbe. Aber nein!

Vielleicht kam`s von der wiederholten Lektüre des Tantenmörder-Gedichtes vom guten Skandalwedekind?