Auf die Suche nach einem lechzenden Frühlingslechzgedicht gehen oder drauflos schreiben hier. An Typen von früher denken. Lackaffen, Schönlinge, Saugnapfknaben, aufgeputzte Schnösel, Jesusbeseelte, Briefmarkenfröner, fürwitzige Jungfrauenbeeindrucker, Kofferradioverliebte, Sonnenmilcheinreiber, Bikinischleifchenaufzieher, Väter in spe: Hoffnungsträger.

Das frühere Männerbild schamlos erinnert.

Manche griffen hart in meinen Nacken, als wäre ich ein zappelndes Stück Märzhase. Manche wollten mir partout die Welt erklären. Dabei hatte ich schon an die zweihundert Bücher über russische Trapper in der Taiga gelesen.

Eigentlich wollte ich über Tassen schreiben.

In einer schrankartigen Dickwandaussparung steht unsere wilde Sammlung. Glühweingrüne Tasse, andere erinnern an Sylt, Weihnachten, Star Bucks und einen Goldrandoffizier mit Katzennase.

Das Cafe Schafheutle in Heidelberg hat nochmal welche Tassen?

Kein ergiebiges Thema. Man müsste die heißen Winde hinter der Welt beschreiben können, oder wie sich ein Glockengießer fühlt beim ersten Anhören der neuen.

Des weiteren auf die Suche gehen nach erbaulicher Frühlingslechzlyrik!