Worte, die wunde Stellen schaffen oder an Verkrustnarben kratzen. Haare raufen oder Decke übern Kopf, Lachgesichter malen oder Protestdinger unterschreiben, ins Feld laufen und zum alten AKW Biblis rüberschauen.

Das Grau hat uns wieder. Widerstand geflissentlich übertünchen. Tapetenblumen zählen oder aufs Weiß malen.

„Kunst überall ist Kunst nirgends.“ (Eugéne Carriére)

Im idyllischen Rückzugsraum wuseln. Den ganzen Tag Radio hören. Die Buchempfehlerin eben auf Bayern 2 hatte diese angenehme Sonortiefstimme.

Dem Jürgen folgen auf seinem neuen Radwanderweg, besonders der kleine Einblick in eine Felsenwohnung – siehe Link im ersten Kommentar- ansonsten in der Blogroll „Paminablog“.

Wer stellt sich gegen die Hirnschwirrworte: Festnahme, Einstampfen, Vernetzungen nicht harmlos, Tafel oder nicht, Pfandflaschen, Schönleben von Dings4, am besten vergessen?

Im Garten kann man rühren, Zünslervernichtbuchsbüschchen entfernen, Rosen bisschen schneiden, verzauselten Knoblauch pflanzen, mit Schubkarren werfen. Auch nicht das Wahre.

Na, dann eben Frohsein, dass keine Autobahnfahrten anstehen, und überflüssige Luft entlassen ins Frühlingsgrau(en)!