„Glasgefäße sind für Erika Burkart mehr als Glaskunst, Sammlerobjekte oder Vasen für Blumen, obwohl die Dichterin mit Hingabe und hohem Geschmack Blumensträuße arrangiert.

Vor allem die blauen Gefäße zwischen Fenster und Vorfenster auf der Westseite können als Außenposten der Seele und des in symbolischen Bezügen erkennenden Denkens und Fühlens der Dichter gelten. Zugleich sind sie Erinnerungsstücke; mit den meisten sind genaue Erinnerungen an die Schenkenden verbunden, Stellvertreter also  eines Gedenkens, das erst mit dem Tod abbricht.“

(Ernst Halter. Aus: Das verborgene Haus. Zeit und Augenblick. Lyrik: Erika Burkart, Ernst Halter. Amman Verlag Zürich 2008)