Von den grasigen Hängen im Mittelgebirge rollten wir uns, quer liegend und Grassaft sabbernd, Milchzähne flogen herum, die Hexe lachte schräg und heiser. Später prügelten sie sich, wer Maikind werden durfte. Am Backestag bekamen wir das frischeste Brot der Welt, eine „Donge“ davon, Butterzuckerbrot. Variante für die eigenen Kinder: Bananenscheibchen, die gab`s dann später, nachdem wir die Affen im Kölner Zoo gesehen hatten. Im Schwange auch im Dorfgasthaus die Handvoll Erdnüsse aus dickwandigen Glasrundpfennigautomaten. Soleier fraß der dicke Helmut und sprach mit offenem Maule rüde Worte.

Buchmessensofagespräche schaue ich mir an auf der Suche nach der nächsten Lektüre: „Kein Platz mehr“ von Margit Schreiner wird demnächst hier bereit liegen. Eventuell auch ein älteres, nämlich „Die Zärtlichkeit des Sonntagsbratens“ von Ursula Eggli (kam natürlich bei den aktuellen Buchmessesachen nicht vor). Das lockt vom Titel her.

Außerhalb brüllen sie „Bahn frei“ – heute ist Schlittenfahrtag.