Beim Anlegen seines Gartens am Bodensee soll Hermann Hesse zahlreiche alte Bücher und nicht mehr benötigte Gartenmagazine als Fundament für einen sandigen Weg vergraben und somit gut genutzt haben.

In unserem Garten stehen starrspitzig schon vor Tagen aus dem jetzt gefrorenen Eisboden getriebene Frühblühblätter.

Amseln und Raben holen sich Steifrosinen aus verschüttetem Müsli, muffig hin oder her.

Man fragt sich, was die Vögel trinken.

Der Hesse mischte Eselskacke unter den Komposthaufen, wir könnten es mit Lamadung probieren. Ein paar leben nahebei. Eines davon entfleuchte mal seinem Gatter und rannte grazil mitten in ein wichtiges Dorfvereinsfußballspiel, das unterbrochen werden musste.

Davon könnte ein Märzgedicht handeln.

(Über den Hessegarten kann man hier Schönes erfahren: Eva Eberwein: „Der Garten von Hermann Hesse – Von der Wiederentdeckung einer verlorenen Welt“.)