Grad spricht der Extrembergsteiger und Grenzgänger davon, dass Religion Betrug sei, da steht sie auch schon mit dem Vergrößerungsglas überm eingeklebten Vanillezuckertütchen, um den Kirschstreusel zu backen. Das ist kein Betrug, das ist eine Vorbereitung für einen geselligen Sonntagnachmittag. Das Haus duftet. Ihr Hals ist keiner einer Jungfrau mehr, trotzdem streicht sie feinlieb drüber. Liest im Zwischendurchbuch den Satz: „Wer über sich spricht, kann keine Vorwürfe machen“. Das gefällt ihr, klingt schlüssig.

Im ollen Boulevard las sie letzthin die Sätze: Camilla: dem Harry versau ich die Hochzeit! Und: Schröder hat eine Neue.

Viel besser wird es nicht mehr. Also wieder raus aus dem Untergürtellinienmilieu.

Man kann an grauen Tagen stundenlang müde zuschauen, wie Tierherden in ….gistan ihre Weideplätze wechseln. Zwischendurch kommen paar Wölfe und jagen strategisch.

Man kann dösen, schlafen, rasen, tun, baden, träumen, lesen und an die tote Mutter denken, die, wenn man sonntags anrief, jammerte: Ach, dass du auch mal wieder…

Heute kann man raus vors Haus, wenigstens ein bisschen kalte Sonne. Auf die Knie fallen, den blauen Himmel bejubeln, Hoffnung überkommt einen beim Blick auf die Schneeglöckchen vor der grauen Mauer, die stückeweise schon ungefähr dreimal eingekracht ist und sich nach jedem Frost weiter nach außen ausbeult.

So. Einfach noch ein paar Worte aus dem dicken „14,ooo things to be happy about.

the rhythmus of speech, the blend of deep and shrill voices, the medley of laughs

street musicians

the moon on the snow

the structure of things

crème fraiche to serve dolloped on top of iced coffee

„Well, I´m a dirty bird!“