In einem alten Pflanzenbuch gefundene Seltsamworte. Besonders, wohinein man das Cyperngras betten soll, in eine Mistbeeterdenteichschlammmischung, das klingt sehr quirlständig und gefällt meinem Wortfindeherz, damit hört es aber auch schon auf.

Diese grauen Tage werden seit gestern ab und zu von sonnigen Halbstundenfenstern so richtig quirlig freundlich gestaltet und ich ziehe Runden in der winterlichen Komischnatur. Einen Spinnenfaden sah ich und `ne frische Schneckenschleimspur. Wahrlich nicht normal. Eine apricotfarbene Januarrose entfaltete sich. Da stimmt auch was nicht.

Wie Herzklappenchirurgen fremdgehen sah ich gestern Abend, was den Beschluss, kaum mehr in die Kiste zu schauen, recht sehr bekräftigte. Früher, ja früher. –

Die Freundin aus der alten Mühle war zu Besuch. Sie trug zu meinem Modeherzentzücken ihren herrlich weichen grüntannenfarbenen Flohmarktmantel. Dieser forderte besonders herzliche Umarmungen. Wir ergötzten uns schon Vormittags am geteilten Piccolöchen und erzählten uns Mannes- und Kindergeschichten. Die Liebhaber sind inzwischen dement und schlurfen auf anderen Fluren. Manche beben, frieren jämmerlich, müssen deshalb nach Indien reisen und dort ihren verlorengegangenen Charme versprühen. Kitzelt und neckt man sie, verziehen sie keine Miene. Es gibt auch andere, die uns besser passen, an denen wir uns wärmen können, die mit Rosen im Mund vor unserer Tür im Regen tanzen. Wie der eine schönere Herzklappenchirurg. Es ist also doch was hängengeblieben!