Setzkastenbeitrag, bei dem dies und jenes kundgetan werden kann.

Meine Nachttischlektüre heißt „Das Glück ist ein Vogerl“ (Ingrid Kaltenegger) – ja. Einer hat als Lebensmottomusik „all along the watchtower“ (Jimi Hendrix), verschuldet versehentlich den Tod eines älteren Mannes, wird von seiner Frau auf Lebenshilfeseminare geschleppt, die „The Elevator to Happiness“ heißen, sie haben eine trutschige Teenagertochter und so weiter…es liest sich fein.

Gestern den Enkel in der Schubkarre, die er sich mit Kisschen ausgepolstert hatte, über den Kopfsteinpflasterhof gefahren, auch an dunkle Stellen, er quitschte vor Wackelkuschelvergnügen, zumal er noch `ne Decke über sich hatte. Das ging so einige Runden. Das war schön.

Nach der Oktoberfuchskälte kommt nun ein kleiner Goldherbstsommer auf uns zu, ausgerechnet, wenn ich mit der Schwester ins Land der dunklen Hirsch- und Bisonwälder fahre. Ausschwärmende Shoppingholländerinnen werden wir dorten noch überholen können. Auch unsere Gangarten sind milde geworden, werden uns hoffentlich noch lange in dieser oder wieder flotteren Weise erhalten bleiben. Manche fallen ganz ohne Rollator oder Krückstock in die Gummibärchentorte, oder reißen den Stapel der ollsten Zeitung der Welt im Sturze mit sich.

Den Stapel meiner Mitnehmbücher lege ich grad an, nicht ohne zu bedenken, dass es in Schmallenberg diesen wunderbaren Buchladen gibt, und in der Gegend zwei öffentliche Bücherschränke.

Das Auto meiner Schwester bockt manchmal ein wenig, besonders am Steighügel und sollte deshalb unüberladen bleiben.