In Savannah hängen Sondermoose von den Bäumen, der Stadtführer schwarz im weißen Anzug und sie kauften mir ein Geschenkpapierheftchen mit Jugendstilpostern drin.

Diese französische Schauspielerin, die das Leben liebte, ist gestorben. So schön war sie und spielte Leidenschaft und Finsternis!

Dieser pfeifende Blitzsturm in der Nacht, ließ mich von aufgebrochener Erde träumen, vom Haare waschen und Sylter Langeweile. Süffig unterhalb der Sansibar und im indischen Lehmhäuschen.

Ein ganzes Buch gelesen gestern. Zwei alte Damen um die siebzig lernen sich in der orthopädischen Reha auf Usedom kennen, können sich erst gar nicht leiden, finden dennoch in variabler Freundschaft zueinander, machen sogar eine wilde Reise miteinander. All das ließ mich zügig lesen, es war ein Vergnügen: Weit weg ist anders. Von Sarah Schmidt.

Anspruchsvoller jetzt bitte!

Gut, ich schaue Gedichtbändchen durch und brüte Kuchensorten aus fürs anstehende Familientreffen. Sogar die aus dem Savannahstaatchen kommt, die aus der Colaquellstadt, wo Tornados manchmal ganze Sofas aus Hotelzimmern reißen.

Schnell höre ich eine Besprechung über den Roman „Blaupause“ von der Enzensbergertochter. Es geht ums Bauhaus und um frauenverspottenden Gropius.

Nächster Programmpunkt: von der Yogamatte in die Frühstücksbereiche huschen, in Wahrheit mit einem elefantigen Trampeln Holztreppe testen.