Als sie meine Schlüpfer an den Apfelbäumen sah, meinte meine Freundin, die so oft in Ghana weilte: Ja, die Leute in Afrika machen das auch, Wäsche auf die Bäume hängen!

Ich träume von paradiesischen Zuständen in keiner Gebärmutter, sondern in den leicht mineralisch riechenden Wassern einer Wildstromtherme, in wallenden heißen Salzwasserwellenbädern, von Lavendelbüschen umkränzt, ganz ohne Mitmenschen.

Eine Urgroßmutter besaß einen Schattengarten mit weißen Kiesknirschwegen und einer schönen Holzerzähllaube. Bienenstich gab es und einen lässigen Tiefstimmengroßvater mit Schiffermütze.

Ein „Sozi“ raunten die Leute. Ein Kind kümmert das nicht. Es wollte immerzu schaukeln. Mit ebenfalls knirschenden Ketten probte man den Überschlag. Nie ging das. Die andern konnten angespornt noch so heftig „deuen“, wie man es im Siegerland nannte.

Tango tanzen mit einem Prachtweib in rotem Kleid, davon träume ich selten. Mehr von dem kleinen diskret beleuchteten Club, wo wir das täten. Der Barkeeper wäre dick, gut angezogen, würde eine abenteuerliche Atomosphäre verbreiten und jedem diese überaus köstliche Nüsschenmischung hinstellen nebst schwül duftenden Cocktails mit schrecklich viel Alkohol drin.

Ziemt sich das?

Ach, der Moralkeulenschwinger steht sprungbereit im Hintergrund. Gleich habe ich das Wort, das ihn für immer vertreibt!