Gewisse Düsternis am frühen Morgen. Das Betten beziehen für einen Durchreisegast erheitert auch nicht, nur leise in Erwartung flötet mein Hunger nach Matjes mit neuen Kartöffelchen.

Der Krimi vom Nachtkästchen bescherte unsüße, herbbittere Erdlochträume. In einem Erdverlies gezeugte nimmt Rache an den beteiligten Männern, wird zur Mörderin. Das natürlich, wie es sich für einen Thriller gehört, in allen schwer brutalen Einzelheiten. Jedenfalls weiß ich, warum ich das lese. (Marina Heib: Drei Meter unter Null)

Das brave Bürgerinnendasein erschöpft, doch wer jammert schon, man wird ja gleich bezichtigt.

Kind, du hast doch alles, was willst du denn noch?

Freie Sicht zum Mittelmeer, alter Witz. Plattpfirsiche essen noch und noch. Füllwörter benutzen über die Maßen. Schreiben wollte ich schon immer. Millionen reden so.

Spätpubertierende Großmütter turteln mit Schlafzimmeraugenherren, werden zu Jugendstilzigarettenspitzendamen mit zarten Haarnetzen. Wie von Sinnen rasen sie in Tiroler Urlaubsseen, spritzen rücksichtslos halbstarke Handybrüder  und Hasenbrustjungs nass.

Nur weg von fiesen Erdlöchern.