Der werte Herr Ärmel hat indirekt dafür gesorgt, dass unser Walnussbaum sich doch wieder mit schönen Haarfärbeblättern ausstattet. Nach dem großen Frost wurden alle Triebe samt den Nussblütenlämmchen schwarz und fielen wie eine Art Schmierspinat runter.

Ich solle doch mal meinen dreijährigen Enkel fragen, riet mir der Lummerländer,  die Kinder wären noch so unverbildet und hätten mitunter gute Ideen. Also tat ich das in einem ruhigen Moment – was könnten wir machen, damit der Baum nicht kaputt geht? Der Kleine überlegte eine ganze Weile. Dann kam: Wasser beben! Oma, komm, das machen wir jetzt!

So haben wir und später der große Regen das erledigt und siehe: Blätter kommen. Einen Nussknacker aber brauchen wir im Herbst nicht.

Ein Winzer aus dem Nachbarort wollte schon junge, grüne Nüsse bestellen zur Herstellung eines Likörs.

Nun weiß auch der Bescheid.

Kleine Zusammenkünfte hochsommers werden weiterhin gut beschattet sein!