Alles egal.

Der Wind soll weg. Die Kälte erst recht. Mühsam aufgebaute innere Geborgenheitsspeichergoldwärme droht zu weichen. Veilchen duften bodennah, Oleander treiben nicht aus, ducken sich eher, echt mürbtrocken und unfrisch. Ameisenansammlungen wandern zurück zwischen die Altbauernpflastersteine im Hof. Leute sterben vorsorglich, damit es nicht im Hochsommer geschieht.

Leben ist eh spiralförmig zu leben, alles kehrt wieder, nur abgeschwächt oder vergnügungsverändert oder leidangereichert. Freude in Wellen, Erotik auch; wir wälzen uns weniger kleidungslos im lauen Matsch. Der Lehm trocknet einfacher an glatten Körpern. Jetzt übersprühen wir die Faltenzwischenräume mit Herzwarmblickwässerchen, tackern keine Akeleien mehr an Tür und Tor. Maßliebchen, wo find ich dich?

Psychoanalytiker haben endlich dieses „mother hunting“ aufgegeben, ziehen mehr Biochemie in Betracht, neurologisch vermixt. Was haben die oft für ein Scheißleben, ziehen sich wie Bettelheim die Plastiktüte übern Kopf oder werfen mit Sachen.

Lange nicht alles egal. Es geht auch elegant, du Elefant.