In einer Ecke des riesigen Einkaufswagens knautschten sich meine Einkäufe, stumpf stapfte ein dicker, großer Junge hinter seinem Einkaufsmenschen hinterher, wusste seine Hände nicht zu gebrauchen, hielt sie komisch verdreht nach hinten weiter weg vom Unempfindsamkörper. Ah doch, nach Chips und Tiefkühlpizza konnten sie schnappen, die Hände. Die Frau an der Kasse arbeitete schiebend vor sich hin, kein Lächeln, stark beregnet von Komplexen fast zum Platzen, die hat jeder Marktleiter schnell klein. Doch wer weiß, vielleicht holt sie sich den Bärlauch aus dem Wald und stellt Stahlplastiken her im Gemeinschaftsatelier!?

Meine frühere Freundin empfand Anschnallgurte und Büstenhalter als unsägliche, freiheitsberaubende Zumutungen, lachte wild und ungebärdig, sang von Whiskey auf dem Hof der Motorradwerkstatt, aß Spargel und Erdbeeren roh vor Ungeduld.

So gern notiere ich Zeugs auf alten Briefumschlägen, radiere mit dem bunten Gummi aus Boston fast alles wieder weg, denn die Ringeltaube sieht aus wie ein Westerwälder Strubbelhund. Jeden Tag was zeichnen, was schreiben, was sagen, mal lächeln, sich schön anziehen, die Küche aufräumen, desgleichen alle Tische von Trümmern freihalten und den Wetterbericht hören, lesen oder gucken. Nicht so nett.

Der Enkel möchte immerzu Eier färben. Mit diesen Tablettchen und Essigwasser. Jeder ist zum ersten Mal auf der Welt.- Und lacht und kreischt und spielt Vogel im Nestchen.

Den Überschriftensatz meinte eben irgendeine Medaillengewinnerin im Radio. Mich wundert das Wort „mega“. Sagt man das heute so?