Beim Apfelkuchenbacken hilft der Enkel fleißig, schleckt ein wenig Teig und fragt unter anderem, wo ich den Rührmixer gekauft hätte. Überhaupt, was für unsereine voll die Nebensächlichkeit ist…

Heute sah er im Wald einen toten Fuchs, fuhr durch eine Furt und schlug sich die Lippe auf. Woraufhin er im Gartenzeltchen in Kuscheldecken gewickelt einschlief und die schwarz-weiße Katze sich neben ihm niederließ. Gestern noch hat sie Grassuppe auf unsere Holztreppe gekotzt.

Beim Sachen wegwerfen bessere ich mich. Währenddessen denke ich mir aus, dass ich mit all meinen Kommentatorenmenschen an einem frühlinglichen Lagerfeuer säße. Eine und einer nacheinander würde von seinen Lebenssachen erzählen, was zur Intensivierung der Gefühle und Situationen und Blogtexte führen könne, dass man so gerne für ewig und drei Tage hier verbleiben würde, all sowas. Es gäbe auch alberne Sprüche, Rätsel und Tränen, ob aus Lach- oder Trauriggründen. Später würden einige ihre seidigen Nachtkleider anziehen und ein Tänzchen wagen. Bob Marley, Eric Burdon, Freddy Mercuri, Udo Lindenberg – auf jeden Fall kein Cha-Cha-Cha!

Von Verlorenheiten bis Las Vegas, alles käme zur Sprache, bis einer sich den Zeh anbrennt und brüllend in den imaginären Bach rein rennt.

Meine Träumerei ist beendet, die Wegwerfextase unterbrochen, jemand läutet zum Abendessen.