Ein neues großformatiges Coffee-Table-Book ist mir ins Haus gekommen: Frauen auf eigenen Füßen. Spazieren, Flanieren, Wandern. Von Karin Sagner. Richtig was zu lesen, zu schauen…

An manchen wärmeren Tagen schon am Tisch unterm noch unbeblätterten Nussbaum einen Tee einnehmen, Wolken, Eichhörnchen, Wildbienen, Scheukatzen, Brunnengugger, Kellerasseln betrachten, sofern sie ins Blickfeld geraten. Vollmond ausgehalten, Ofenbauers Besuch bringt Neuplanungen in Richtung Zukunft, der Enkel streifte einen zartblauen Krokus – ach, schnell die Hände waschen und der Wildbienenfütterung zuschauen.

Bei Diktaten roch es im Grundschulklassensaal immer so nach Pups – immer wieder diese Plötzlicherinnerungshäppchen, ungerufen auftauchend; wenn das Hirn sinnvoll am Leben teilnimmt, es gar gestaltet, dann sag mir bitte einer, was das soll. Ach, du weißt doch, weißt doch noch, wie bei Mutters Kaffeeklatsch diese Zwischendurchrufe kamen: Mir isses eingefallen, der hieß Heribert Brückbauer! Kreisch.

„Ich werde niemals wieder ein Weib auf den Mont Blanc führen“ – eine Überschrift aus dem anfangs benannten Buch.