„Mit zunehmendem Alter flaut die Wirkung des Winters ab. Man glaubt nicht mehr an seinen weichen Schutz. Frost erinnert nur an kalte Füße. Selbst die maßvollsten Vorhaben erscheinen größenwahnsinnig. Verstecke betrachtet man ungläubig. Fällt der erste Schnee, schwappt in der Seele eine ferne Erinnerung über, der Rest des Winters ist bloß eine lange Pflicht.“

(Aus: Petri Tamminen: Verstecke. Suhrkamp Frankfurt 2005)