So gerne würde ich ein wenig abschweifen, wenn ich denn wüsste, wohin. Die bekannten Wohlfühlorte wären weiter weg und in den Wäldern, so richtig sommers und dufteten nach Kiefernnadelnweichböden. Auf den Wiesen, wo die Wäsche gebleicht wurde, tanzten wir mit den Lackschuhdackeln und banden Kränzchen aus Buttergänseblumen, kleine Nacktschnecken zwischen den Jungmädchenzehen, Lachgas schon im hohlen Zahn.

Sonnenwarme Steine umdrehen, dem Gewusel nachschauen, dicke Waldbremsen wegschlagen. Die Eltern Hand in Hand gehen sehen, das erweckt kurzzeitige Weltgeborgenheitsgefühle, so schnell werden die uns doch nicht den Teppich wegziehen. Vielleicht erst im Oktober, nachdem der Vater das Gesicht voll kleiner Glassplitter hatte. Kein Arzt, die Mutter mit Pinzette. Eine Schlägerei unter Einsatz von zarten Gläsern.

Dabei wollte ich von neu entdeckten Vanilleglücksformeln berichten, leichthin gesagt: verschwunden.

Gestern im Bioladen einen Valentinsherzcamembert gekauft, auch der liegt nun in sein Tabuhäutchen eingeschweißt im Kühlschrank.